16.11.2014

Gastbeitrag: Sebaldus Weizen Dunkles Hefe

Gastbeitrag Nr. 56 - Heute eine Marke der Tucher Bräu GmbH - Vielen Dank an Jan für Text und Bilder. :)



Wir trinken auch Weizen! Manchmal... 
Vor uns heute also Sebaldus Weizen und zwar die dunkle Variante. Sebaldus? Der aus Nürnberg? Genau!

Sebaldus von Nürnberg hat möglicherweise im 8. Jahrhundert als Einsiedler in der Gegend von Nürnberg gelebt. Legenden nennen ihn einen dänischen Königssohn, der seine Verlobung mit einer französischen Prinzessin löste, um nach einer Romfahrt als Glaubensbote – vor allem in Franken – zu wirken. Und genau nach diesem wird ein Bier benannt.


Nun sind wir nicht die all zu großen Weizen-Fans, wir haben bisher keinen Test veröffentlicht, trotzdem gehen wir optimistisch an die Sache. Bevor wir zum Bier kommen, dass Etikett finden wir sehr gut gestaltet.

Der Geruch des Bieres ist fruchtig, säuerlich. Optisch wird ein trübes Dunkel-Braun geboten. Der Schaum weiß zu überzeugen, sehr fein, dunkel und standhaft. Top. Auch wenn einige Leute aus unserer kleinen, aber doch elitären Testergruppe nicht ganz mit der Farbe anfreunden können.

Geschmacklich geht’s dann rund, das Bier ist doch süffig. Davon kann man, anders als bei anderen Weizen, ruhig ein oder zwei mehr trinken. Ein gewisses "Füllgefühl" bleibt aber auch hier nicht aus. Ansonsten sind wir positiv überrascht, ein sehr mildes Weizen, welches sich am Anfang noch neutral verhält. Am Ende entwickelt sich aber ein säuerlich-bitterer Geschmack. Nicht schlecht.

Unsere Bewertung fällt daher kurz und positiv aus : ES SCHMECKT!

Labels: Deutschland, Glasflasche, Weizen.

25.10.2014

Gastbeitrag: Gösser Beer

Gastbeitrag Nr. 55 - Vielen Dank an Jan für Text und Bild. :)



Die Brauerei Göss ist eine traditionsreiche Großbrauerei in der steirischen Stadt Leoben. Ihr bekanntestes Produkt ist die Biermarke Gösser. Die Bierbrauerei ist Teil der Brau Union Österreich AG. Für eine Einleitung reicht’s wer noch mehr wissen möchte: Brauerei Gösser.

Vor uns also das Gösser aus Österreich. Vom Typ her ein Märzenbier oder kurz Märzen. Ein untergäriges Vollbier, das ursprünglich im März gebraut wurde. Es hat 5,2 %, kommt in einer Braunglasflasche daher und nennt sich selbst Österreichs bestes Bier. Die Erwartungen sind dementsprechend hoch.


Tja, was sollen wir sagen ? Die Farbe ist ein dunkles Gelb bis hin zum Bernstein, der Schaum dankt sehr schnell ab. Der Geruch ist leicht malzig, irgendwie nichtig.

Zum Geschmack, welcher Geschmack? Das Bier schmeckt einfach nach nichts… Kein Witz. Es geht runter wie Wasser und hat einen kaum zu erwähnenden bitteren Nachgeschmack, wenn man so will. Nichts absolut nichts…

Ein Bier was nicht nach Bier schmeckt? Früher in der Schule hieß es dann einfach: Thema verfehlt, setzen, sechs…

Labels: Österreich, Glasflasche, Märzen.

18.10.2014

Gastbeitrag: Watzdorfer Landbier

Gastbeitrag Nr. 54 - Vielen Dank an Jan für Text und Bild. :)



Waren wir schon von dem Festpils sehr angetan, freuen wir uns natürlich auch auf das Watzdorfer Landbier.

Steigen wir mit der Beschreibung des Bier auf dem Etikett ein:
Ein mildes und malzbetontes Landbier, hergestellt unter Verwendung von Thüringer Hochlandgerste aus kontrolliertem Anbau und feinster Hopfensorten. Das deutsche Reinheitsgebot ist uns Anspruch und Verpflichtung
Was will man mehr ? Mit 4,9% ist das Bier voll im "Rahmen".

Die Farbe des Bieres ist ein schönes Hellgelb, der Schaum: hell, fein und schnelllebig.
Der Geruch ist sehr frisch und dezent hopfig. Der Erste Eindruck überzeugt.

Im Antrunk ist das Bier dezent bitter, es entwickelt sich eine herbe-malzige Note. Wie auf dem Etikett vermerkt, sehr mild.
Das Bier bewegt sich fern von Gut und Böse und macht auch geschmacklich einen guten und frischen Eindruck. Sehr mild und daher auch sehr süffig.

Kann man gut trinken, macht man nichts verkehrt mit. Auch hier kann man sich voll auf die Beschreibung auf dem Etikett verlassen.

Siehe auch Watzdorfer: Festpils.

Labels: Deutschland, Glasflasche, Landbier.