07.03.2015

Gastbeitrag: Einbecker Brauherren Pils

Gastbeitrag Nr. 61 - Vielen Dank an Jan für Text und Bild. :)



Wie oft haben wir diese markant grüne Flasche schon im Getränkemarkt gesehen? Wie oft wollten wir es zum testen mitnehmen, aber irgendwie hat's nie seien sollen. Höhere Kraft? Schicksal? Oder haben wir einfach immer ein besseres Bier zum testen gefunden?

Wie auch immer jetzt steht's eiskalt vor uns und alles ist bereit diesem bekannten Unbekannten eine Chance zu geben. Kurze Informationen vor dem Test:
Das Einbecker Brauhaus ist eine Brauerei in der niedersächsischen Stadt Einbeck, in der seit dem Mittelalter Bier gebraut wird.
Das Brauhaus ist eine Aktiengesellschaft und beschäftigte 2010 180 Mitarbeiter und 16 Auszubildende.
Bei einem Bierausstoß von über 770.000 Hektolitern wurde 2010 ein Umsatz von 42,4 Millionen Euro erzielt (einschl. Standort Kassel). Der Absatz mit den Eigenmarken Einbecker, Göttinger und Kasseler Marken betrug im Jahr 2010 mehr als 560.000 Hektoliter.
Die Aktie der Einbecker Brauhaus AG ist an der Börse unter der WKN 605800 notiert und im niedersächsischen Aktienindex Nisax20 gelistet.
Wer sich noch weitere Informationen holen will: Wikipedia, Webseite, Facebook.

Das soll's dann auch an Vorwissen sein, kommen wir endlich zum Test:

Der Geruch ist kräftig herb, die Farbe ist ein eher unansehnliches hellgelb, wirklich sehr blass.
Der Schaum ist hell und fest und fein, bissel schnelllebig aber passt schon.
Das Etikett der Flasche bezeichnet das Bier als Klassisch-herb, einzigartig und vollendet gereift mit bestem Aromahopfen und ausgewähltem Gerstenmalz.

Nun denn.

Am Anfang kommt's leicht zur versprochenen klassisch-herben Note. Dann allerdings geht's los und das Bier entwickelt eine seltsame und unangenehme bittere Note.

Bitter, bitter... Der Körper mag's kaum annehmen.

Nein, nun wirklich nicht unser Fall, es bleibt eine komische, seifig-bittere Note. Wir wollen's kaum austrinken. Wir hätten es auch weiterhin im Getränkemarkt lassen sollen. #Pfui

Labels: Deutschland, Glasflasche, Pils.

25.01.2015

Gastbeitrag: Gambrinus Premium

Gastbeitrag Nr. 60 - Gambrinus, der legendäre König, der die Erfindung des Bierbrauens für sich beanspruchte. Kann man mal machen. Vielen Dank an Jan für Text und Bild. :)



So, jetzt mal wieder internationales Trinken.

Vor uns also das Gambrinus Premium, ein Pils mit einer Stammwürze von 11,75 °P und einem Volumenalkoholgehalt von 5,0 %.

Das tschechische Bier findet man eigentlich in jedem gutsortierten Getränkemarkt, zu "humanen" Preisen. Wie gewohnt die üblichen Vorinformation:
Gambrinus ist eine Biermarke in Tschechien. Sie wird heute ebenso wie Pilsner Urquell von der Brauerei Plzeňský Prazdroj in Pilsen gebraut. Gambrinus ist ein Pilsbier, das seit 1869 gebraut wird.

Das Bier kommt in der üblichen Braunglasflasche.

Das Bier ist bernsteinfarbig, mal was anderes .Der grobe, helle Schaum zerfällt sehr schnell. Der Geruch ist neutral, wenn überhaupt eine herbe Note, allerdings steckt die Nase dann schon fast im Bier, bevor man wirklich was riecht.

Am Anfang hat das Bier eine leicht bittere Note, würde sich super als Radler eignen. Bis hierhin ein solides Pils, wäre da nicht dieser süßlich-herbe, unangenehme Nachgeschmack, der alles zerstört*.

*Schnell trinken, dann geht's und es geht locker als leichtes Erfrischungsbier im Sommer durch, ansonsten nehmt ein anderes Bier.

Labels: Tschechien, Glasflasche, Pils.

18.01.2015

Gastbeitrag: Rosen Pils

Gastbeitrag Nr. 59 - Wolle Rose kaufen?
Im Zuge der DIN "Richtlinien für Gastbeitragseinleitungstexte" bin ich dazu angehalten, diesen dummen Witz zu machen. (Ich hätte es ja auch so gemacht...)
Vielen Dank für Text und Bild, Jan. :)



Wer jetzt eine lustige Einleitung auf Grund des Namens dieses Bieres erwartet, den enttäuschen wir jetzt schon. Wir sind wirklich ALLE blöden Einleitungen durchgegangen von "Rosenkranz" über "Schatz, ich habe dir Rose mitgebracht", bis "wolle Rose kaufen?". Irgendwie hat uns keine WIRKLICH überzeugen können. Die Witze waren einfach, selbst für unsere Verhältnisse, zu flach.

Egal. Dafür haben wir ein paar lustige Plakate der Brauerei gefunden, die locker mit denen von Astra mithalten können. Wer jetzt noch möchte kann sich auf der Website Rosenbrauerei Pößneck GmbH einiges anschauen, downloaden und teilen. Für denjenigen, der sich nicht intensiv mit der Brauerei auseinandersetzen möchte, hier eine kleine Zusammenfassung:
Die Rosenbrauerei Pößneck GmbH ist eine eigenständige, mittelständische Bierbrauerei. Der Unternehmenssitz ist seit 143 Jahren in Pößneck, der größten Stadt im Saale-Orla-Kreis im östlichen Thüringen. Die Brauerei ist seit 126 Jahren in Familienbesitz. Mit rund 50 Mitarbeitern werden jährlich 50.000 Hektoliter Bier, Biermischgetränke und alkoholfreie Getränke, insgesamt 15 Sorten, gebraut. Das Bier wird unter dem geschützten Produktnamen Rosenbräu vertrieben. Hauptabsatzgebiet sind der Saale-Holzland-Kreis, der Saale-Orla-Kreis und Jena.
Nun aber zum Bier!

Das Rosen Pils kommt bei uns in der Steiniform. Dabei handelt es sich um eine seit 1953 in der DIN 6199 normierten, kleinen, stabilen, braunen, bauchigen und 330 ml fassenden Bierflasche. Der untere Durchmesser beträgt 70,5 mm, die Flasche ist 174 mm hoch, hat eine Füllhöhe von ca. 153mm und ein Leergewicht von 270 g. Da aber keiner Klugscheißer mag, hören wir dann auch an der Stelle damit auf und kommen zum Bier #dasbiergewinnt.

Mit 4,8% Alc. liegt das Pils im Normalo-Bereich. Die Farbe ist Goldgelb, der Schaum schön hell und fest. Auch beim Geruch, weiß das Bier zu überzeugen, eine leicht-würzige Note steigt in die Nase.

Die Rose für die Frau.

Nach dem Motto geht's weiter zum Geschmack. Im Antrunk ist das Bier süßlich, es entwickelt sich eine würzige Note, die keinem etwas tut. Da das Bier sehr mild ist, ist es auch süffig hoch 10. Im Grunde ein solides "Frauenbier", allerdings im sehr positiven Sinne. Trinken!

Labels: Deutschland, Glasflasche, Pils.