25.01.2015

Gastbeitrag: Gambrinus Premium

Gastbeitrag Nr. 60 - Gambrinus, der legendäre König, der die Erfindung des Bierbrauens für sich beanspruchte. Kann man mal machen. Vielen Dank an Jan für Text und Bild. :)



So, jetzt mal wieder internationales Trinken.

Vor uns also das Gambrinus Premium, ein Pils mit einer Stammwürze von 11,75 °P und einem Volumenalkoholgehalt von 5,0 %.

Das tschechische Bier findet man eigentlich in jedem gutsortierten Getränkemarkt, zu "humanen" Preisen. Wie gewohnt die üblichen Vorinformation:
Gambrinus ist eine Biermarke in Tschechien. Sie wird heute ebenso wie Pilsner Urquell von der Brauerei Plzeňský Prazdroj in Pilsen gebraut. Gambrinus ist ein Pilsbier, das seit 1869 gebraut wird.

Das Bier kommt in der üblichen Braunglasflasche.

Das Bier ist bernsteinfarbig, mal was anderes .Der grobe, helle Schaum zerfällt sehr schnell. Der Geruch ist neutral, wenn überhaupt eine herbe Note, allerdings steckt die Nase dann schon fast im Bier, bevor man wirklich was riecht.

Am Anfang hat das Bier eine leicht bittere Note, würde sich super als Radler eignen. Bis hierhin ein solides Pils, wäre da nicht dieser süßlich-herbe, unangenehme Nachgeschmack, der alles zerstört*.

*Schnell trinken, dann geht's und es geht locker als leichtes Erfrischungsbier im Sommer durch, ansonsten nehmt ein anderes Bier.

Labels: Tschechien, Glasflasche, Pils.

18.01.2015

Gastbeitrag: Rosen Pils

Gastbeitrag Nr. 59 - Wolle Rose kaufen?
Im Zuge der DIN "Richtlinien für Gastbeitragseinleitungstexte" bin ich dazu angehalten, diesen dummen Witz zu machen. (Ich hätte es ja auch so gemacht...)
Vielen Dank für Text und Bild, Jan. :)



Wer jetzt eine lustige Einleitung auf Grund des Namens dieses Bieres erwartet, den enttäuschen wir jetzt schon. Wir sind wirklich ALLE blöden Einleitungen durchgegangen von "Rosenkranz" über "Schatz, ich habe dir Rose mitgebracht", bis "wolle Rose kaufen?". Irgendwie hat uns keine WIRKLICH überzeugen können. Die Witze waren einfach, selbst für unsere Verhältnisse, zu flach.

Egal. Dafür haben wir ein paar lustige Plakate der Brauerei gefunden, die locker mit denen von Astra mithalten können. Wer jetzt noch möchte kann sich auf der Website Rosenbrauerei Pößneck GmbH einiges anschauen, downloaden und teilen. Für denjenigen, der sich nicht intensiv mit der Brauerei auseinandersetzen möchte, hier eine kleine Zusammenfassung:
Die Rosenbrauerei Pößneck GmbH ist eine eigenständige, mittelständische Bierbrauerei. Der Unternehmenssitz ist seit 143 Jahren in Pößneck, der größten Stadt im Saale-Orla-Kreis im östlichen Thüringen. Die Brauerei ist seit 126 Jahren in Familienbesitz. Mit rund 50 Mitarbeitern werden jährlich 50.000 Hektoliter Bier, Biermischgetränke und alkoholfreie Getränke, insgesamt 15 Sorten, gebraut. Das Bier wird unter dem geschützten Produktnamen Rosenbräu vertrieben. Hauptabsatzgebiet sind der Saale-Holzland-Kreis, der Saale-Orla-Kreis und Jena.
Nun aber zum Bier!

Das Rosen Pils kommt bei uns in der Steiniform. Dabei handelt es sich um eine seit 1953 in der DIN 6199 normierten, kleinen, stabilen, braunen, bauchigen und 330 ml fassenden Bierflasche. Der untere Durchmesser beträgt 70,5 mm, die Flasche ist 174 mm hoch, hat eine Füllhöhe von ca. 153mm und ein Leergewicht von 270 g. Da aber keiner Klugscheißer mag, hören wir dann auch an der Stelle damit auf und kommen zum Bier #dasbiergewinnt.

Mit 4,8% Alc. liegt das Pils im Normalo-Bereich. Die Farbe ist Goldgelb, der Schaum schön hell und fest. Auch beim Geruch, weiß das Bier zu überzeugen, eine leicht-würzige Note steigt in die Nase.

Die Rose für die Frau.

Nach dem Motto geht's weiter zum Geschmack. Im Antrunk ist das Bier süßlich, es entwickelt sich eine würzige Note, die keinem etwas tut. Da das Bier sehr mild ist, ist es auch süffig hoch 10. Im Grunde ein solides "Frauenbier", allerdings im sehr positiven Sinne. Trinken!

Labels: Deutschland, Glasflasche, Pils.

04.01.2015

Gastbeitrag: Texel-Spezial

Gastbeitrag Nr. 58 - Bier aus Westfriesland. Vielen Dank an Jan für Text und Bilder. :)



Da wir uns ungern wiederholen, haben wir uns entschlossen gleich einen Test über drei Bier zu schreiben. Biere von der Insel Texel, brav wie wir sind und an eurer Allgemeinwissen denken, haben wir hier wieder eine kurze Einleitung von Wikipedia kopiert ;)
Texel ist eine Nordseeinsel in der niederländischen Provinz Nordholland sowie der Name der auf ihr liegenden Gemeinde. Die Insel ist die größte und westlichste der Westfriesischen Inseln. Durch ihre abwechslungsreiche Landschaft ist sie als Tourismusziel beliebt, beherbergt aber auch eine reichhaltige Tier- und Pflanzenwelt
Zum BIER!!!

Haben wir schon hinreichend Erfahrungen im Umgang mit niederländischen Bier gesammelt, wir erinnern gerne an die oft genannte Grachtenpisse aber auch an gute Biere! Die Erwartungen sind demnach gemischt.

Vorweg, es gibt passend zum Bier, einen kleinen Flyer/Broschüre? Indem jedes Bier, welches auf Texel gebraut wird, kurz beschrieben wird. Leider haben wir nur die niederländische Form vor uns . Aus unseren kaum vorhanden Sprachkenntnissen entnehmen wir, dass die Brauerei einen kleinen Gastrobetrieb inne hat. Dieser ist auch bei Facebook oder auf der Website zu erreichen.


Den Anfang macht das Goudkoppe ("Goldköpfchen") Wie alle Biere kommt es in einer 0,33 Braunglasflasche. Das Etikett finden wir schön gestaltet, mit einer ansprechenden Illustration.

Das Bier wird in dem Flyer wie folgt beschrieben: Würziges, blondes Bier 6% Alkohol. Ein goldgelbes Spezialbier für jede Jahreszeit mit vollem cremigen Geschmack und leicht bitterem Abgang.

Wunderbar beschrieben, besser geht's nicht! Wir möchten noch den fruchtigen Geschmack und die Trübe des Bieres ansprechen. Durch seine cremige Art ist dieses Bier nicht sehr süffig und ein-zwei Flaschen reichen vollkommen. Ansonsten TOP!


Wir machen also weiter mit dem "Texels Noorderwiend". Das Bier hat stolze 7,5%. Der Geruch ist würzig und es hat eine dunkle, trübe Farbe. Freunde des Starkbieres waren wir noch nie und so kommt's wie es kommen muss… Am Anfang ist das Bier zwar sehr mild, jedoch entwickelt sich eine sehr saure Note, richtig unangenehm. Am Ende bleibt einen bittere Restnote. Für Starkbierliebhaber bestimmt was feines, für uns nichts…

Beschrieben wird das Bier in dem Flyer als: Robustes Spezialbier 7,5% Alkohol. Gebraut aus verschiedenen Sorten Texeler Gersten- und Weizenmalz. Cremiger Geschmack, fruchtiger Charakter. Im Winter wärmstens empfohlen. Wer er es mag, ok - ansonsten…Nächstes! Und das ist ein Bock, ja geil :D


Also als letztes Das "Texel Bock". Wir lesen im Flyer: Hervorragendes Bockbier, 7% Alkohol. Ein Meisterwerk! Wurde 2009, 20011 und 2012 zum leckersten und besten Bockbier der Niederlande erklärt. Prost!
Hört, hört!
Und in der Tat!

Wie beschreiben wir die Farbe? Dunkles, dunkles, Bockbier ;)
Der Geruch ist dezent würzig. Am Anfang ist das Bier sehr mild und diese Milde zieht sich durch das ganze Bier! Süffig und gut für ein Bockbier. Das Bier ist am Anfang leicht bitter, jedoch wandelt sich dies in einen herben, malzigen Abgang. Wirklich ein sehr gutes Bock!


Zwei von drei Bieren schmecken! Ein gutes Ergebnis! Also wenn ihr euch mal auf Texel befindet, gönnt euch ruhig eins, besser als Heineken auf jeden ;)

Labels: Niederlande, Glasflasche, Starkbier.