11.05.2014

Gastbeitrag: Lapin Kulta

Gastbeitrag Nr. 50 - Gastbeitraglieferant Jan unermüdlich im Einsatz. Vielen Dank für Text und Bild. :)



Endlich können wir auch etwas Hintergrund zur einer finnischen Brauerei liefern. Dank eines deutschen Wikipedia Artikels.

Lapin Kulta ist eine finnische Brauerei. Sie wurde 1873 in der Stadt Tornio unter dem Namen Torneå Bryggeri Aktiebolag gegründet und änderte 1953 ihren Namen in Tornion Olut Oy. 1963 fusionierte Tornion Olut Oy mit dem Konzern Lapin Olut Oy zu Lapin Kulta Oy und begann sein Bier unter demselben Namen zu vertreiben. Lapin Kulta bedeutet Das Gold Lapplands. Seit 1980 gehört Lapin Kulta zum Hartwall-Konzern und ist heute die zweitgrößte Brauerei in Finnland und die zweitgrößte in den Nordischen Ländern. Im Jahre 2001 wurden allein in Finnland 123 Millionen Liter Lapin-Kulta-Bier verkauft. Neben Finnland und Schweden ist Lapin Kulta auch in verschiedenen anderen europäischen Ländern erhältlich: Russland, Norwegen, Estland, England, Schweiz, Deutschland, Italien, Österreich und Spanien. - Hier der Wikipedia-Artikel 


Also heute Das Gold Lapplands oder einfach Lapin Kulta kostet 2,34 Euro (ja, eine Dose) + 15 Cent Pfand. Am Rande, in unserer "Stammkneipe" kostet es Bier 5,20 Euro und damit befindet man sich noch im unteren Preissegment. Das Lapin gibt's hier entweder in 0,33 Liter Glasflasche/Alu-Dose oder der praktischen 0,5 Liter Alu-Dose und hat 4,5% Alkohol.

So, mal zum Biere!

Die Farbe ist Bernstein bis Dunkelgelb, das Goldige lässt sich erahnen. Der Schaum ist schön hell und fein, zerfällt aber sehr schnell. Direkt fällt auf, das viel Kohlensäure im Spiel ist. Der Geruch ist extrem säuerlich mit einer doch kräftig, hopfigen Note.

Wohl dann, hoch die Gläser!

Am Anfang dominiert noch ein matter Geschmack. Es entwickelt sich eine säuerliche Note im Mittelteil. Übrig bleibt ein komisch säuerlicher Geschmack. Es geht. Von Lapplands Gold haben wir uns irgendwie mehr versprochen. Trinkbar, mehr nicht.

Labels: Finnland, Dose, Lager.

03.05.2014

Gastbeitrag: Hartwall Karjala

Gastbeitrag Nr. 49 - *Hust* Hier... Eben die Spinnenweben weg und der Staub da... Wo kommt der nur immer her? Vielen Dank an Jan.



Jetzt mal wieder ein Lager Bier aus Finnland.
Karjala steht in der 0,33 Liter Alu-Dose mit 0,15 Euro Pfand vor uns. Auch dieses Bier gibt's in unterschiedlichen Dosen- und Flaschengrößen.

Gebraut wurde das Bier in der Hartwall Brauerei, in Helsinki. Von 1932 bis 1944 wurde das Bier gebraut, dann wurde die Produktion eingestellt und 1948 wieder aufgenommen. Wer noch mehr Informationen braucht: Wikipedia. Das Bier gibt es weiter in mehreren "Alkoholstufen", von 4,5% bis 8,0% hat man die freie Auswahl. Preislich bewegen wir uns bei der 0,33 Liter Alu-Dose bei 0,99 Euro.

Und ab damit in den Plastikbecker
(Ja, wir benutzen immer einen anderen)

Wir machen mal den Test so kurz, wie wir das Bier trinken. Der Geruch ist intensiv hopfig mit einer leicht säuerlichen Note. Nicht schlecht. Die Farbe ist Dunkelgelb bis Bernstein. Der Schaum ist fein hält sich auch gut.

Im Antrunk noch nichtssagend, entwickelt sich eine dezent bittere Note. Sehr süffig. Keine besondere Geschmackssensation. Ein einfaches, solides Lagerbier.

Kippis/Skool und Hölklyn Kölkyn,  ich geh jetzt in die Sauna!!! (Trinksprüche aus Finnland. Das Y wird wie Ü ausgesprochen.

Labels: Finnland, Dose, Lager.

11.12.2013

Gastbeitrag: Robinsons Trooper / Iron Maiden Trooper

Gastbeitrag Nr. 48 - Vielen Dank an Jan. :)

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Schuster bleib bei deinen Leisten - Mit diesem Zitat betrachten wir das offizielle Bier von Iron Maiden. Wer Iron Maiden nicht kennt, soll sich schämen und sich dieses Meisterwerk geben.

Zwar kennen wir den Wein von Motörhead aber das Bier von Iron Maiden haben wir so in Deutschland noch nicht gefunden. Was steht also genau vor uns?

Auf dem Etikett ist Premium British Beer Trooper zu lesen. Hergestellt wurde das 4,7% starke Gebräu in der Robinsons Brewery, die befindet sich in Stockport, UK.
Optisch finden wir die Form der 0,5 Liter Flasche in Kombination mit dem Trooper von Iron Maiden einfach nur episch!

ALTER SIEHT DAT GEIL AUS!

Eine kleine Erklärung zum Bier gibt’s auf dem hinteren Etikett. Von der Optik her gefällt uns das Bier ja schon einmal richtig gut. Wenn jetzt der Inhalt noch stimmt, mach ich Freudensprünge.



Öffnet man die Flasche steigt sofort ein säuerlich-süßer und auch hopfiger Geruch in die Nase, macht auf jeden Fall noch mehr Lust auf den ersten Schluck.

Doch vorher erst zur Farbe, das Bier hat eine kräftige Bernstein Farbe. Der Schaum ist schön hell und fein, hält sich auch. Flaschenoptik, Geruch und das Bier selbst sieht auch einfach grandios aus!
Ernüchterung beim ersten Schluck.

BÄH,WAT'N DAT'N??!

Uns fehlen die Worte.

Das Bier schmeckt einfach so, als hätte man Seife in Wasser aufgelöst und würde das jetzt als Bier verkaufen. Zum Abgang hin entwickelt sich eine sehr unangenehme bittere Note, die sich verdammt lange hält.

Kauft euch lieber die CDs und nicht das Bier.
So enttäuscht wurden wir schon lange nicht mehr....

Labels: England, Glasflasche, Pale Ale.